Was mich im Frühjahr 2019 bewegt …

Die Big Five des Jahres 2019 sind für mich:
#digitalisierung #diversity #bildungsgerechtigkeit #innovation #personalentwicklung

Als ich im Januar die Info bekam, dass ich auf der shortlist für den XING NEW WORK AWARD  und damit eine von nur fünf Nominierten bin, habe ich es nicht glauben können. Als ich dann die Mail mit eigenen Augen sah, dachte ich – WOW, was für ein irrer Tag! Wir haben uns im ZfL über jede Stimme gefreut, die für uns abgegeben wurden – HERZLICHEN DANK, liebe UnterstützerInnen!  – auch wenn für uns hat es nicht gereicht hat. Wir sind stolze shortlister 🙂

Die NEW WORK EXPERIENCE in der Elphi in Hamburg Anfang März war eine inspiriende Veranstaltung in einer großartigen Location. Ich habe viel gelernt –  über die Bedeutung des Berührt Sein (Gerald Hüther), die Macht des globalen Digital Turns (Sascha Lobo) und dass es ein Must Have ist, die Zahl der Frauen in Führungspositionen zu erhöhen (Jutta Almendinger). Vorgenommen habe ich mir, alle drei als Vortragende in Köln zu gewinnnen.

#personalentwicklung – Wir wollen, dass Menschen bei uns größer werden
Das Jahr startete perfekt. Denn nicht nur die Nominierung für den NEW WORK AWARD bereicherte meinen Jahresstart. Mit großer Freude habe ich den Universitätspreis der Universität zu Köln in der Kategorie „Verwaltung“ am 22. Januar im Empfang genommen:

(Fortsetzung hier)

Meine Freude ist umso größer, da meine KollegInnen aus dem Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Uni Köln mich für diesen Preis vorgeschlagen hatten. Der Preis ist Ansporn und Verpflichtung für mich, nicht nachzulassen darin, im ZfL für eine Arbeitskultur und eine Atmosphäre zu sorgen, in der jeder und jede gerne bei uns arbeitet.


Dazu haben wir uns im ZfL für 2019 vorgenommen, alle Erkenntnisse, die wir aus unserer umfangreichen MitarbeiterInnenbefragung 2018 gewonnen haben, zu nutzen, um unter der Überschrift „Wir wollen, dass Menschen bei uns größer werden – Ressourcenorientierte Personalentwicklung“ die Weiterentwicklung des ZfL als gesundheitsfördernder, familienfreundlicher und motivierender Arbeitsort zu betreiben.

Ich möchte aber auch nicht verhehlen, dass ich mich besonders gefreut habe, wie viel Anerkennung wir für unseren Weg im ZfL erhalten haben. Es hat uns alle stolz gemacht, dass u.a. die Vizekanzlerin der Uni Köln, Ina Gabriel, und ausgewiesene Experten wie Professor Ebers und Sven Franke unsere Entwicklung so positiv bewerten.

Im Februar eröffneten wir die Ausstellung „Kleine Geschichte der LehrerInnenbildung“ an der Universität zu Köln. Die Ausstellung, die im ZfL zu sehen ist, ist gleichzeitig der Auftakt zu unseren ZfL- Veranstaltungen anlässlich der 100-Jahr Feierlichkeiten der Universität zu Köln.2018-10-09_Future19_EarlyBird-Illu

 

Zukunft Schule –
#digitalisierung #bildungsgerechtigkeit #diversity
Unser ZfL- Themenjahr 2019 widmen wir der Zukunft:  #future19 – Learnung From Utopia. Die Hauptveranstaltung unseres Themenjahres wird die dreitägige Tagung „Zukunft Schule – Lernen ohne Limits“ Ende August sein. Bis dahin wird es aber schon jede Mende Aktivitäten geben. Drei Site Events laden zum Mitmachen und Mitdiskutieren ein: Medizinische Cyborgs und Inklusion und Generation Z – My, My Selfie and I finden in Kooperation mit den Zukunftsagenten im Mai und Juni im Rheinauhafen statt. Und ein ganz besonderes Event erwartet uns auch im Juni: Wir fahren einen Samstag lang mit der KVB-Uni-Jubiläumsbahn durch Köln und diskutieren über Schule.

Das Thema „Digitale Transformation der Bildungssysteme“ bleibt zutiefst aktuell. Denn es muss sich viel tun. Der Anfang des letzten Jahres erschienene Monitor Lehrerbildung zeigte uns überdeutlich, wie viel Nachholbedarf wir haben. Ohne eine grundlegend neue Denkweise kommen wir nicht weiter: Wir brauchen eine 1a-Disruption. Es geht um ein vollkommen neues Verständnis von „LehrerIn sein“, „Unterricht“, „SchülerIn sein“, „LehrerInnenbildung“ und „(Hoch-)Schule“. Erst wenn wir bereit sind, alles in Frage zu stellen, was wir bisher für gültig gehalten haben, können wir was bewegen. Die Nachfrage nach Vorträgen, Inputs und Fortbildungen zum Thema ist ungebrochen; nachdem ich letztes Jahr häufiger auf (wissenschaftlichen) Tagungen und Veranstaltungen (z.B. bei den Grünen in Niedersachsen) gesprochen habe als im Schulkontext, startet das neue Jahr mit Einladungen an Schulen und Schulaufsichtsveranstaltungen.

Anfang Februar ging es in der Veranstaltungsreihe Medienapokalypsen der Universitäts-und Stadtbibliothek Köln unter der Überschrift Wahrheit – Populismus – Internet im Rahmen einer Podiumsdiskussion um die Frage :  „Was tun? – Information Literacy in Zeiten von Fake News und Facebook“
Eine spannende Diskussion, die der WDR mitgeschnitten hat. Den Podcast zum Nachhören gibt’s hier. Toll, dass ich dabei sein durfte.

#innovation – Wenn der Wandel der Normalfall ist, ist Innovieren Pflicht.
Innovationsfähigkeit herzustellen ist aus meiner Sicht eine der größten Baustellen im Bereich Schule – aber auch in Hochschule. Strukturen, die auf Stabilität ausgelegt sind, beißen sich mit den Anforderungen an schnelle Veränderungen. Wenn es uns in den Systemen Schule und Hochschule (LehrerInnenbildung) nicht gelingt, fluide und flexible Strukturen zu schaffen, wird es schwer.

Umso mehr freue ich mich, dass der Stifterverband für Deutschen Wissenschaft mich in das GutachterInnengremium eines hochspannenden Förderprogramms berufen hat: Innovation Hubs@Campus – Neue Räume des Forschens, Lernens und Innovierens

Innovativ gedacht ist auch das Thema „Transfer in der Lehre“. Auf einem spannenden Symposium der Unis Konstanz, Bremen und Köln habe im März diskutiert, welche Chancen und Möglichkeiten sich aus einem weiten Transferbegriff für die Lehre ergeben: Was bringt es Studierenden, Lehrenden, aber auch externen PartnerInnen in Projektseminaren miteinander zu arbeiten? Für uns in der LehrerInnenbildung ist Zusammenarbeit mit den KollegInnen aus der Schule und den Studienseminaren (Zentren für schulpraktische Studien) unabdingbar und die letzten Jahre haben gezeigt, dass nicht nur beide Seiten (Schule und Uni), sondern v.a. die Lehramtsstudierenden profitieren. Insofern bin ich einerseits mit Erfahrungen und Ideen im Gepäck nach Konstanz gefahren und habe diese auch gerne auf dem Abschlusspodium weitergegeben; andererseits habe sehr viele neue Anregungen und Informationen über die Herausforderungen, die mit der Öffnung der Hochschule verbunden sind, mitgenommen. Wunderbare drei Tage waren das! Eine tolle Community – jede Menge spannende NetzwerpartnerInnen durfte ich kennenlernen.

Um meine eigenen Möglichkeiten immer wieder neu zu denken und zu entwickeln, habe ich mich mit dem Thema Agile Coaching auseinandergesetzt und mich zum SCRUM MASTER  fortgebildet. Sollte jemand Interesse haben: Ich kann Dr. Timon Fiddike von AGILE COACH in Berlin nur empfehlen. Dank auch an Julia Schwarzer-Wild von WILD CONSULTING, dass sie Timon für die Fortbildung ins Rheinland geholt hat.

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