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Unterwegs für Schule, Bildung und Führung
Der Frühling 2026 ist prall gefüllt – mit spannenden Gesprächen, intensiven Arbeitsphasen in Schulen, großen Bühnen und spanenden Begegnungen. Ich freue mich sehr auf die kommenden Wochen!
#austausch #schulentwicklung #führung #femaleleadership
Im März startete mein Reiseprogramm direkt mit der didacta in Köln: Zwei spannende Panels und ich bin mit meinem Team lernlog an einem eigenen Stand vertreten. Die didacta ist für mich ein zentraler Ort für Austausch, Vernetzung und kritische Diskussionen rund um Schule, Lernen und digitale Entwicklung – und jede Menge erhellender Gespräche.
Parallel dazu arbeite ich weiterhin ganz konkret mit Schulen vor Ort:
An der Nelson-Mandela-Gesamtschule in Greven begleite ich aktuell den Schulentwicklungsprozess. Diese kontinuierliche, gemeinsame Arbeit mit Schulleitungen und Kollegien ist mir besonders wichtig – weil nachhaltige Veränderung genau hier entsteht.
Im Kreis Borken war ich im März ebenfalls unterwegs mit einer Keynote zu Change Literacy auf der Regionalen Bildungskonferenz sowie einen Workshop für (Schul-) Leitungen, in dem es um Führung, Veränderungsprozesse und konkrete Werkzeuge für den Schulalltag ging.
Und im März ist (mittlerweile traditionell) die Hopp Foundation im Programm: Auch dieses Jahr habe ich gemeinsam mit der wunderbaren Connie Stenschke einen Workshop für Frauen zum Thema Female Leadership geleitet – ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt und das im Bildungsbereich nach wie vor große Relevanz hat.
Und zwischendurch gilt: kurz Luft holen. Über Ostern geht es für mich an die Nordsee – Zeit zum Durchatmen, Nachdenken und neue Energie sammeln.
Die kurze Auszeit habe ich u.a. genutzt, um in die Golfsaison ⛳️ zu starten. Warum mir dabei meine Führungsrolle in den Kopf und gedanklich nicht wieder losließ, weiß ich nicht. Ist ja vielleicht auch egal. Mein Gedanken habe ich mal notiert:
Je länger ich führe, desto mehr erinnert mich Führung an eine Runde Golf.
Nicht wegen des elitären Moments, das dem Golf ja (zumindest in Deutschland) innewohnt, sondern wegen der Ehrlichkeit, die der Sport einfordert.
Auf dem Platz gibt es keinen Lärm, der ablenkt. Nur mich, den Ball und die Konsequenz meiner Entscheidung – und meiner Fähigkeiten.
In der Führung ist es ähnlich: Am Ende stehe ich immer wieder vor Momenten, in denen ich mich selbst nicht ausblenden kann.
Dazu macht die Führungskraft zu oft den Unterschied für ein Team, seinen Zusammenhalt und nicht zuletzt auch für seine Ergebnisse.
Besonders nach der Winterpause, wenn die Golfsachen wieder zusammengesucht werden und die erste Stunde auf der Driving Range mich wieder erdet, merke ich wie wichtig das permanente (Weiter-)Lernen ist.
🏌🏼♀️Ein misslungener Schlag verfolgt dich nur, wenn du ihn mitnimmst.
Ich merke immer wieder, wie wichtig es ist, Fehler nicht zu dramatisieren – sondern sie zu akzeptieren, dann zu analysieren, Lehren ziehen – und dann loszulassen.
🏌🏼♀️ Manchmal ist der sichere Schlag der richtige, manchmal der mutige.
Führung bedeutet für mich, diese Balance immer wieder neu zu finden: Die Mischung aus Mut zum Risiko, zum großen Sprung und aus der Ruhe, die kleinen Schritte zu gehen.
⛳️ Der Platz zeigt dir, wie du wirklich reagierst, wenn es schwierig wird.
Wind, Rough, Bunker. Im Arbeitsalltag sind es Konflikte, Unsicherheiten, Veränderungen. Beides offenbart, ob du präsent bist – oder nur funktionierst.
🏒 Und jeder Schlag ist eine Einladung, wieder bei mir selbst anzukommen.
Nicht schneller, nicht perfekter. Sondern klarer. Und demütiger.
Golf erinnert mich daran, dass Führung kein Wettbewerb ist, sondern ein Weg, auf dem ich lerne, mich selbst besser zu verstehen – damit ich andere besser begleiten kann.
Aus dem diesjährigen Start in die Golfsaison verbunden mit ein paar Tagen Auszeit an der Nordsee 🌊 nehme ich in meine Arbeit mit meinem wunderbaren Team von lernlog mit:
1️⃣ Nicht jeder Schlag muss glänzen.
Aber jeder Schlag braucht Bewusstsein.
2️⃣ Manchmal ist der mutige Weg richtig – manchmal der geduldige.
Erfahrung heißt für mich, diese Entscheidung nicht aus Reflex zu treffen, sondern ggf. innezuhalten und mir Klarheit zu verschaffen.
3️⃣ Der Platz zeigt dir, wer du bist, wenn es nicht läuft.
Und Führung tut das auch. Gerade in schwierigen Phasen erkenne ich, wie wichtig Ruhe, Präsenz und Haltung sind.
4️⃣ Der nächste Schlag zählt mehr als der letzte.
Das gilt im Team genauso wie auf dem Fairway.
Nach vielen Jahren in Führung weiß ich:
Es geht nicht darum, perfekt zu spielen. Es geht darum, bewusst zu führen – Schlag für Schlag, Schritt für Schritt.
Golf erinnert mich immer wieder daran, dass Führung ein Weg ist.
Und dass ich selbst auf diesem Weg nie fertig bin.
Ende April halte ich eine Keynote auf der Bildungskonferenz in Lüdenscheid. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bildungseinrichtungen mit den aktuellen gesellschaftlichen und strukturellen Herausforderungen umgehen können – und welche Rolle Haltung, Führung und Zusammenarbeit dabei spielen.
Der Mai startet in Steinfurt. Dort halte ich die Eröffnungskeynote auf der Vollversammlung der Medienberater:innen der Sekundarstufe I und II. Dort stelle ich außerdem lernlog vor und diskutiere mit den Teilnehmenden über Potenziale digitaler Lernbegleitung.
Zudem bin ich im Mai als Expertin bei einer Fachtagung der Stadt zum Thema Schulabsentismus eingeladen. Ein Thema, das eng mit Fragen von Teilhabe, Chancengerechtigkeit und systemischer Verantwortung verbunden ist. Und ein Thema, dass mich an meine Zeit als Förderlehrerin mit schulmüden Jugendlichen in Köln-Kalk
Und dann gibt es noch einen ganz persönlichen Perspektivwechsel:
Im Mai reise ich mit Ranger Tom nach Süditalien – ein Ortswechsel, der bewusst Raum für neue Eindrücke, andere Blickwinkel und frische Ideen schaffen soll.



















Fotos auf dieser Seite: privat